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HP z420, z620 & z820 – WDS-Deployment bricht mit Fehler 0×80070490 ab

Bei diesen drei HP Workstation-Modellen gestaltet sich u.U. das Deployment schwierig, sollte die RAID-Konfiguration auf Werks-Default belassen werden.

In der Regel bricht die Installation bereits während der windowsPE-Phase ab. Genauer gesagt an der Stelle, an der die vorhandene Festplatte partitioniert werden soll. Dieses Problem tritt ebenfalls auf, wenn alle notwendigen Storage-Treiber mitgegeben werden.

Wurden die Workstations lediglich mit einer Festplatte geliefert, und eine RAID-Konfiguration somit unnötig, kann das Deployment mithilfe folgender BIOS-Settings ans Laufen gebracht werden:

- ins BIOS booten
- Storage > Storage Options
- SATA Mode: AHCI  (bei benötigter RAID-Konfiguration: RAID+AHCI)
- mit F10 bestätigen
- Storage > Boot Order
- mithilfe F5 den EFI Boot-Modus deaktivieren
- mit F10 bestätigen
- BIOS-Änderungen speichern & verlassen

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WDS | Windows Updates & Treiber zu WIM Abbild hinzufügen

Nach dem Erstellen eines Installationsabbilds werden regelmäßig Updates und Treiber veröffentlicht die dem Image hinzugefügt werden müssen. Anstelle ein neues Master-Image zu erzeugen, per Sysprep zu verallgemeinern und anschließend aufzuzeichnen, lassen sich bestehenden, in WDS eingebundenen Installationsabbildern u.a. sowohl Windows Updates als auch Treiberpakete hinzufügen.

Für die folgenden Beispiele wird angenommen ein Abbild namens “Win7 x86 ENT” und die Abbildgruppe “Win7″ ist vorhanden.

1) Das Installationsabbild, welchem weitere Pakete hinzugefügt werden sollen, muss zu allererst exportiert werden:

CMD (als Administrator ausführen!): wdsutil -Export-Image -Image:”Win7 x86 ENT” -ImageType:Install -ImageGroup:Win7 -DestinationImage -FilePath:D:\Win7x86ENT.wim -Overwrite:Yes

2) Als nächstes muss die WIM-Datei gemountet werden:

dism -Mount-Wim -WimFile:D:\Win7x86ENT.wim -Index:1 -MountDir:D:\Mount

3) Nun können die Update- (CAB oder MSU) bzw. Treiber-Pakete dem gemounteten Image hinzugefügt werden:

Windows Updates: dism -Image:D:\Mount -Add-Package -PackagePath:<Pfad_und_Dateiname>

Treiber: dism -Image:D:\Mount -Add-Driver -Driver:<inf-Pfad_OHNE_Dateiname>

4) Die vorgenommenen Änderungen am Image müssen gespeichert werden:

dism -Commit-Wim -MountDir:D:\Mount

5) Bevor das neue Image im WDS eingebunden werden kann, muss es zunächst unmountet werden:

dism -Unmount-Wim -Commit -MountDir:D:\Mount

6) Jetzt noch das ursprüngliche Installationsabbild durch das angepasste ersetzen und wir sind fertig:

wdsutil -Replace-Image -Image:”Win7 x86 ENT” -ImageType:Install -ImageGroup:Win7 -ReplacementImage -ImageFile:D:\Win7x86ENT.wim

Alternativ kann das geänderte Image als neues Abbild im WDS eingebunden werden:

wdsutil -Add-Image -ImageType:Install -ImageGroup:Win7 -ImageFile:D:\Win7x86ENT.wim -SingleImage:”Win7 x86 Enterprise” -Name:”Win7 x86 ENT” -Description:”Win7 x86 ENT Image – neu”

Quellen:
Rob’s Blog
Technet 

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WDS | Ereignis ID 519

Werden Clients während der Installation per WDS zur Domäne hinzugefügt, protokolliert der WDS-Server folgende Fehlermeldung:

Ereignistyp: Fehler
Ereignisquelle: BINLSVC
Ereignis-ID: 519 Benutzer: n/A
Computer: “Computername”
Beschreibung:
mehrere Computerkonten mit derselben GUID oder MAC-Adresse in Active
Directory-Domänendiensten gefunden wurden. Der
Windows-Bereitstellungsdienste-Server wird das erste aufgeführte
Computerkonto verwenden.

MAC-Adresse: “Adresse”
GUID: “GUID”

Liste der übereinstimmenden Computern:
“Name”
“Name”

Diese Meldung erscheint, obwohl weder GUID noch MAC doppelt vergeben wurden. Microsoft hat hierfür ein Hotfix bereitgestellt, welches auf dem WDS-Server zu installieren ist: KB2028840

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WDS | PXE-E55: ProxyDHCP service did not reply to request on port 4011

Wird ein Rechner per Netzwerkboot (PXE) gestartet, kommt es mitunter zu dieser Fehlermeldung. Im Internet finden sich viele Einträge, wonach das Problem auftritt, wenn WDS- und DHCP-Server auf ein und der selben Maschine betrieben werden.

Ein anderer Grund kann daran liegen, dass der zu beschickende Rechner bereits in der Vergangenheit vom WDS-Server mit einem Image betankt wurde. WDS speichert in einer internen Datenbank alle Rechner, die sich bereits in der Vergangenheit bei ihm gemeldet haben und entweder durch den Administrator a) abgelehnt oder b) freigegeben und benannt wurden.

Sämtliche Rechner, die der WDS-Server in dieser Datenbank führt, lassen sich per WDSUTIL vollständig abrufen bzw. löschen:

– Liste bekannter Rechner abrufen –

Abgelehnte Rechner:
wdsutil /get-autoadddevices /devicetype:rejecteddevices
Freigegebene Rechner:
wdsutil /get-autoadddevices /devicetype:approveddevices

– Liste bekannter Rechner löschen –

Abgelehnte Rechner:
wdsutil /delete-autoadddevices /devicetype:rejecteddevices
Freigegebene Rechner:
wdsutil /delete-autoadddevices /devicetype:approveddevices

Anschließend startet der PXE-Client wieder sauber ins Boot-Image.

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MDT 2010 | FAILURE (Err): 429: CreateObject(Microsoft.BDD.Utility)

Per CMD lassen sich aus einer bestehenden Windows-Installation heraus Task Sequences des MDT starten (z.B. cscript Z:\DeploymentShare$\Scripts\Litetouch.vbs). Kommt es hierbei zu folgender Fehlermeldung, muss die CMD als Administrator ausgeführt werden; auch wenn man bereits als Administrator am System angemeldet ist!

FAILURE (Err): 429: CreateObject(Microsoft.BDD.Utility) – ActiveX component can’t create object

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MDT / WDS | PXE Fehlermeldungen

Befinden sich WDS-Server (sowie der DHCP-Server) und der PXE-Client in getrennten Subnetzen, kann es beim PXE-Start zu diesen Fehlermeldungen kommen:

PXE-M0F: Exiting Intel PXE Agent

PXE-E53: No boot filename received

PXE-T01: File not found

PXE-E3B: TFTP Error – File not Found

PXE-E55: Proxy DHCP Service did not reply to request on port 4011

PXE-T04: Access Violation

PXE-E36: Error Received from TFTP Server

PXE-M-F: Exiting PXE Rom

Der PXE-Client erreicht sowohl DHCP- als auch WDS-Server per DHCP-Broadcast. Eine Ursache für o.g. Meldungen kann sein, dass diese Broadcasts nicht in das Servernetzwerk geleitet, sondern vom Router blockiert werden.

Um dies zu umgehen, müssen auf dem Router IP-Helper-Adressen (auf HP oder CISCO-Switches: ip-helper address) konfiguriert werden. Die erste Adresse zeigt auf den DHCP-Server, die zweite auf den WDS-Server. Der PXE-Client spricht beide der Reihe nach an. Vom ersten erhält er eine IP-Adresse, der zweite versorgt ihn mit einem WinPE-Boot-Image.

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MDT / WDS | Windows 7 SP1 | unable to find SETUP

Endet das Windows 7 + SP1 Deployment im Fehler “unable to find SETUP” muss das aufgezeichnete Image (Capture) nicht als “Custom image file” sondern samt der Setup-Dateien vom Win7+SP1 Datenträger als “Full set of source files” hinzugefügt werden:

1) Dateien aus dem Source-Verzeichnis des Win7+SP1 Datenträgers auf den MDT-Server kopieren (z.B. C:\Temp\DVD-Kopie)

2) Das zuvor aufgezeichnete Image (Capture) umbenennen in install.wim

3) Diese install.wim in den Ordner C:\Temp\DVD-Kopie kopieren und die ursprüngliche Datei ersetzen

4) In MDT: Deploment Shares > Operating Systems > Rechstklick > “Import Operating System” > Auswählen: “Full set of source files” > Ordner “C:\Temp\DVD-Kopie” auswählen > Weiter & Beenden

5) Innerhalb der Task Sequence das neu eingebundene Betriebssystem (inkl. der aufgezeichneten install.wim) auswählen

Alternative:
Das aufgezeichnete Image als “Custom image file” einbinden und die Setup-Files während des Operating System Imports hinzufügen:

In MDT: Deployment Shares > Operating Systems > Rechtsklick > “Import Operating System” > Auswählen: “Custom image file” > das aufgezeichnete Image auswählen > im Bereich “Setup” auswählen “Copy Windows Vista, Windows Server 2008, or later setup files from the specified path” & den Pfad zum Win7+SP1 Datenträger angeben > Weiter & Beenden

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